Der Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“
Jährlich im November erfolgt eine Ausschreibung, mit der Kommunen und Verbände, Institutionen und Firmen aufgefordert werden, hervorragende mittelständische Unternehmen zum Wettbewerb zu nominieren
Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung, Handel, Handwerk und Gewerbe können nominiert werden. Selbstnominierungen sind ausgeschlossen. Weder den Nominierenden noch den Nominierten entstehen irgendwelche Anmelde- oder Bearbeitungsgebühren.
Bereits die Nominierung zum Wettbewerb ist eine Auszeichnung, ein Alleinstellungsmerkmal, das im Marketing des Unternehmens integriert werden kann.
Die Auswahl der Preisträger und Finalisten treffen zwölf Regionaljurys und eine Abschlussjury. Pro Wettbewerbsregion können i. d. R. jeweils drei Unternehmen als Preisträger und fünf weitere als Finalist ausgezeichnet werden.
12 Wettbewerbsregionen:
- Baden-Württemberg
- Bayern
- Berlin/Brandenburg
- Hessen
- Mecklenburg-Vorpommern
- Niedersachsen/Bremen
- Nordrhein-Westfalen
- Rheinland-Pfalz/Saarland
- Sachsen
- Sachsen-Anhalt
- Schleswig-Holstein/Hamburg
- Thüringen
Der Preis
Jeder Preisträger des „Großen Preises des Mittelstandes” erhält eine handgearbeitete, etwa 60 cm hohe und sechs Kilogramm schwere massive Bronzeskulptur. Jeder Finalist erhält eine zweidimensionale Edelstahlskulptur. Preisträger, welche die Jurys am nachhaltigsten beeindruckt haben, werden auf dem Bundesball der Oskar-Patzelt-Stiftung zusätzlich mit Ehrenplaketten ausgezeichnet. Die Preise verbleiben dauerhaft bei den Ausgezeichneten. Sie sind nicht dotiert.
Sonderpreise
Bundesweit werden darüber hinaus Sonderpreise ausgeschrieben. Damit würdigt die Oskar-Patzelt-Stiftung das Wirken von Persönlichkeiten für die Gestaltung der notwendigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen unternehmerischen Handelns:
- Premier „Großer Preis des Mittelstandes”: für einen Preisträger, dessen Auszeichnung als Preisträger oder Premier-Finalist mindestens zwei Jahre zurückliegt und der sich seitdem bedeutend weiterentwickelt hat; höchste Auszeichnung der Oskar-Patzelt-Stiftung
- Premier-Finalist „Großer Preis des Mittelstandes”: für einen Preisträger, dessen Auszeichnung als Preisträger mindestens zwei Jahre zurückliegt und der sich seitdem bedeutend weiterentwickelt hat
- Bank des Jahres: für ein Kreditinstitut mit besonderem Engagement bei der Begleitung/Förderung mittelständischer Unternehmen und Wirtschaftsstrukturen
- Kommune des Jahres: für eine Persönlichkeit/Institution auf kommunalpolitischer Ebene mit herausragenden Leistungen und Erfolgen beim Aufbau mittelständischer Wirtschaftsstrukturen
Download:
Preise-Übersicht.pdf
Hintergrund
Seit 16 Jahren richtet die Oskar-Patzelt-Stiftung ehrenamtlich den Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ aus (www.mittelstandspreis.com). Bewertet werden nicht allein betriebswirtschaftliche, soziale oder technologische Kriterien, sondern das Unternehmen in seiner Gesamtheit und in der Wahrnehmung seiner Rolle in der Gesellschaft. Eines der fünf Kriterien widmet sich seit Anfang an ausdrücklich dem regionalen Engagement des Unternehmens – lange bevor Medien und Öffentlichkeit in Deutschland mit den englischen Begriffen „corporate social responsibility“ und „corporate citizenship“ die unternehmerische Gesellschaftsverantwortung und das bürgerschaftliche Engagement in und von Unternehmen wiederentdeckt wurden.
Die Teilnahme am Wettbewerb setzt voraus, dass ein Unternehmen von einem Dritten nominiert wurde (Nominierungsstufe). Mehr als 3.000 Firmen werden jährlich von über 1.000 Institutionen, Kommunen, Unternehmen, Abgeordneten und Bürgern nominiert. Nach Einreichung von Juryunterlagen zur Bewertung der fünf Wettbewerbskriterien kann ein Nominierter die Jurystufe erreichen. Unter den Teilnehmern der Jurystufe entscheiden die 12 regionalen Jurys über die Auszeichnungen. In jeder der 12 Wettbewerbsregionen werden bis zu drei Preisträger und bis zu fünf Finalisten ausgezeichnet.
Andere Wettbewerbsinitiativen folgen meist einem top-down-Ansatz („von oben aufgesetzt“). Federführende große private oder staatliche Institutionen budgetieren und finanzieren mit sechs- bis siebenstelligen Summen jährlich einen Wettbewerb, der mit dem Ende der Finanzierung wieder erlöscht und in Vergessenheit gerät.
Der Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ funktioniert stattdessen seit Jahren deshalb, weil er von Anfang an als freiwilliges, ehrenamtliches Gemeinschaftsprojekt konzipiert wurde, als social-community-project im besten Sinne. Dem entsprach eine Bottom-up-Strategie („von unten aufgebaut“) unter Einbeziehung einer ständig wachsenden Zahl interessierte Institutionen, Unternehmen und ehrenamtlicher Entscheidungsträger in den Gremien der Stiftung.
Heute ist der Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ zu einem der führenden Unternehmerwettbewerbe Deutschlands geworden, der jährlich hunderte regionaler Aktivitäten rund um unternehmerische Verantwortung und gesellschaftliches Engagement initiiert.
Unter dem Motto „Gesunder Mittelstand – Starke Wirtschaft – Mehr Arbeitsplätze“ wird die Oskar-Patzelt-Stiftung den Erneuerungsprozess Deutschlands in den nächsten Jahren weiter konstruktiv begleiten.
Fakten
- mehr als 3 000 teilnehmende Unternehmen jährlich
- mehr als 1 000 nominierende Kommunen und Institutionen jährlich
- mehr als 40 glanzvolle Preisverleihungen seit 1995
- mehr als 60 Konferenzen und Workshops seit 1995
- mehr als 5 000 Medienberichte zum Mittelstand wurden initiiert
- mehr als 15 000 Online-Verlinkungen wurden initiiert
- mehr als 150 Persönlichkeiten wirken in über 15 Gremien und mehr als 30 regionalen Servicestellen der Oskar-Patzelt-Stiftung am Motto mit: „Gesunder Mittelstand – Starke Wirtschaft – Mehr Arbeitsplätze“
„Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Unternehmerische Risikobereitschaft und unternehmerischer Erfolg, soziales und gesellschaftliches Engagement und regionale Verwurzelung zeichnen den Mittelstand seit jeher aus. Dem dient die Arbeit der Oskar-Patzelt-Stiftung. Dabei ist das Mittelstands-FORUM Deutschland sowohl eine wertvolle Hilfe als auch ein unverzichtbarer Multiplikator.“
Dr. Helfried Schmidt, Petra Tröger
Vorstände der Oskar-Patzelt-Stiftung










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