Dissertationswettbewerb
Die Oskar-Patzelt-Stiftung schreibt für 2011 einen Dissertationswettbewerb aus
Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen ist für viele mittelständische Unternehmen eine Standardaufgabe
Aufgrund flacherer Entscheidungshierarchien und persönlicher Verantwortung ist der unternehmerische Mittelstand Konzernstrukturen in der Regel überlegen, wenn es um die Einführung und Umsetzung von Innovationen geht. Das trifft für technologische Entwicklungen ebenso zu wie für betriebsorganisatorische oder firmenrechtliche Konstruktionen oder Netzwerkaufgaben. Kleiner sein, bedeutet hier im Allgemeinen, schneller und flexibler sein zu können.
Standard
Die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen ist daher für viele mittelständische Unternehmen eine Standardaufgabe. Auch die Oskar-Patzelt-Stiftung berät sich seit Ende der 90er Jahre mit einem Wissenschaftlichen Beirat, der von Univ.-Prof. Dr. Jörn-Axel Meyer, Direktor des Deutschen Instituts für kleine und mittlere Unternehmen (Berlin) geleitet wird. Wissenschaftliche Einrichtungen wie Hoch- und Fachschulen und Institute beteiligen sich an der jährlichen Nominierung preisverdächtiger Unternehmen im Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“.
Neu:
Im Jahr 2011 wird die Zusammenarbeit mit den Hoch- und Fachschulen durch einen Dissertationswettbewerb auf eine neue Stufe gehoben.
Gesucht werden praxisrelevante Dissertationen auf hohem Niveau, die einen gesamtwirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Bezug erkennen lassen und als Weiterführung der Grundgedanken der Sozialen Marktwirtschaft im Sinne von Ludwig Erhard verstanden werden können und in den drei zurückliegenden Jahren als Dissertation an einer deutschen Universität, Hoch- oder Fachschule eingereicht wurden.
Inhalt
Inhaltlich wird keine Einschränkung getroffen. D.h., Arbeiten zum Beispiel zum Thema Energieeinsparungen oder Kostenmanagement können ebenso eingereicht werden wie Arbeiten zu makroökonomischen, volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Die Jury wird diejenigen Arbeiten zur Auszeichnung auswählen, die am meisten als Fortführung der Sozialen Marktwirtschaft gewertet werden können und potentiell zum Nutzen einer breiten mittelständischen Wirtschaftsstruktur und einem verantwortungsvollen Miteinander von Bürgern, Unternehmen, Gesellschaft und Staat beitragen können.
Bewerbung
Bewerber für diesen Dissertationswettbewerb haben die Dissertation in fünf Exemplaren bei der Oskar-Patzelt-Stiftung einzureichen und eine kurze, maximal zwei A4 Seiten umfassende Begründung beizufügen, warum aus ihrer Sicht diese Dissertation im Wettbewerb „Mittelstand und Marktwirtschaft“ zu empfehlen ist. Einsendeschluss ist der 15. April 2011.
- Die Entscheidung über die Preisträger trifft eine Jury des Wissenschaftlichen Beirates der Oskar-Patzelt-Stiftung, deren Zusammensetzung auf www.mittelstandspreis.com veröffentlicht werden wird.
- Eine Liste aller eingereichten Dissertationen und Autoren wird auf www.mittelstandspreis.com veröffentlicht.
- Alle einreichenden Autoren erhalten für ein Jahr einen Premium+ - Zugang zum Portal www.kompetenznetz-mittelstand.de.
Preisverleihung
Die Preisverleihung erfolgt auf dem Bundesball der Oskar-Patzelt-Stiftung im Oktober 2011 in Berlin.
Die Preisträger erhalten im Folgejahr Gelegenheit, zu Veranstaltungen der Oskar-Patzelt-Stiftung (Frühjahrstagung, Wirtschaftsforum) ihre Gedanken und Ergebnisse einem breiteren Publikum aus mittelständischen Unternehmern vorzustellen und zu diskutieren.
Es werden drei Geldpreise ausgelobt:
1. Preis: 2.000,00 Euro
2. Preis: 500,00 Euro
3. Preis: 500,00 Euro





















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